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Stand: 05.05.2011

  

Klasse 9 besucht die Gedenkstätte Bergen-Belsen

 

 

Schon fast traditionell begann für Klasse 9 der Einstieg in das Unterrichtsprojekt gegen rechtsextremistische Gefährdungen junger Menschen mit einem Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

 

Nach einer kurzen Einweisung in den Ablauf des Besuches ging es zuerst zur „Rampe“, an der damals alle KZ-Insassen aus den Eisenbahnwagen aussteigen mussten, um dann den langen Marsch ins Lager Bergen-Belsen anzutreten. Die Schüler konnten nach verschiedenen Stehproben im Waggon erahnten, wie anstrengend die zum Teil langen Bahntransporte gewesen sein mussten.

 

  

 

Zurück im Lager wurde ihnen die Größe des Lagers durch Luftbildaufnahmen und am Modell vermittelt.

 

 

 

Nach einem Kurzvortrag über die Geschichte und die Aufgaben des Lagers Bergen-Belsen wurde es wieder praktisch. Da keine Holzbaracken mehr standen, konnten sich die Schüler nur noch die Fundamente eines Gebäudes anschauen. Unserem Museumspädagogen gelang es aber trotzdem mit einfachen Worten das Leben in dieser Baracke vorstellbar zu machen. Die mit den Namen der Toten beschriebenen Backsteine verstärkten den Eindruck.

 

  

 

Nach dem Besuch des Mahnmals wurde auf dem Rückweg ins Museum ein Stopp beim Gedenkstein von Anne Frank eingelegt und auch hier gab es wieder das notwendige Hintergrundwissen vermittelt.

 

   

 

Im Museum der Gedenkstätte löste sich die Gruppe dann auf, um sich mit Unterstützung des Museumspädagogens über die verschiedenen Medienangebote (Bilder, Videos, Berichte von Zeitzeugen) weiter über das KZ Bergen-Belsen zu informieren.

 

 

 

Die Bilder im Großformat gibt es hier.